Podcasts aus Politik und Wirtschaft von Andrea Protscher

Podcasts aus Politik und Wirtschaft von Andrea Protscher

Hörbar Protscher

Transkript

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00:00:09: Schön guten Tag zu einem neuen Podcast des DVE.

00:00:12: Ich bin Erich Wittenberg und neben mir am Mikrofon ist

00:00:16: Andrea Potscher, auch schön guten Tag von mir!

00:00:19: Andrea wir haben heute ein ganz besonderes Thema ausgesucht nämlich die gemeinwesen orientierte Ergotherapie.

00:00:26: was ist denn darunter zu verstehen?

00:00:28: Du das habe ich mich auch gefragt als ich zum ersten Mal davon gehört habe.

00:00:33: Lass uns doch mal sehen was Gemeinwesen eigentlich bedeutet.

00:00:37: Historisch betrachtet geht der Begriff auf die römische Res-Publica zurück.

00:00:42: Es handelt sich also um einen Staat oder eine Kommune, oder eine Organisationsform, die durch gemeinsame Werte Gesetze und sozialen Zusammenhalt geprägt ist.

00:00:54: Und was hat jetzt Erngotherapie damit zu tun?

00:00:57: Das wollen wir klären und haben Expertinnen zu diesem Podcast eingeladen.

00:01:02: Im TVE gibt es die AG Gemeinwesen deren Mitglieder Sandra Schiller Korinna Siebold und Sarah Scheer sind uns jetzt zugeschaltet.

00:01:10: Schönen guten Tag an alle!

00:01:15: Damit wir verstehen können, mit wem wir gerade sprechen, können sie sich bitte kurz vorstellen?

00:01:21: Sandra Schiller zu Ihrer Person

00:01:23: Ich bin Lehrende an der HWK der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim und mache gemeinwesenorientierte Projekte mit Studierenden insbesondere auch der Ergotherapie schon seit vielen Jahren.

00:01:36: Wunderbar Gut, dann Corinna Siebold.

00:01:39: Ich leite die Praxis für Ergotherapie beim Verein Ambed in Braunschweig und wir sind mit Stadtteilprojekten beschäftigt ungefähr seit drei Jahren.

00:01:51: Und last but not least habe ich noch Sarah Scher zu Gast?

00:01:54: Ja, Sarah Scherer genau!

00:01:55: Ich bin aktuell am Ende meiner Doktorarbeit zum Thema Geflüchtete Frauen und schaue mir ja die soziale Teilhabe an, genau.

00:02:06: Was genau ist unter gemeinwesenorientierter Ergotherapie zu verstehen?

00:02:11: Wie lässt sich das definieren?

00:02:13: Gemeinwesenergentierte Ergotherapie hat sich international entwickelt, so ungefähr in den letzten fünfundzwanzig Jahren.

00:02:21: Und dabei geht es darum dass die Ergoterapie stärker im sozialen Bereich handelt.

00:02:27: Es geht darum zu gucken, wie einzelne Personen in ein Gemeinwesen integriert werden.

00:02:33: Also Teilhabe erfahren und sich beteiligen.

00:02:36: Und hier ist insbesondere der Fokus auf die Betätigungen ganz wichtig.

00:02:40: also wir können Menschen auch gemeinschaftliche Betätigung ermöglicht werden und Ergotherapeutinnen arbeiten im Gemeinweisen auf unterschiedlicher Art und Weise, beispielsweise von einer Praxis aus aber auch in Festanstellung im Gemeenwesen oder in Projektarbeit.

00:02:57: Gesundheit Ist ja nicht nur das Fehlen von Krankheit, sondern auch ein wesentlicher Faktor für gesellschaftliche Teilhabe.

00:03:05: Inwiefern kommt hier die gemeinwesenorientierte Ergotherapiens-Spiel?

00:03:10: Frau Siebold, bitte sie wollen was dazu sagen!

00:03:13: Ja man muss eigentlich sagen dass Teilhaber ein gesundheitsförderlicher Faktors ist also eher umgekehrt zu sehen und dass das ermöglichen von Teilhabe Und auch das Schaffen von förderlichen Rahmenbedingungen und das Beseitigung von Barrierenaufgabe gemeinwiesenorientierter Ergotherapie ist.

00:03:35: Können Sie uns Beispiele nennen, die unter dem Fokus der Gemeinwesen orientierten Ergoterapie stattgefunden haben oder immer noch stattfinden?

00:03:43: Dazu würde ich jetzt gern zuerst Frau Schiller hören – und dann Frau Siebold!

00:03:48: Ein frühes Beispiel, das wir in Deutschland hatten.

00:03:50: Das ist die Arbeit von Uli Koki der als Ergotherapeut im Haus für Vielfalt und Engagement in Mannheim-Neckarstadt West gearbeitet hat und da ging es ihm insbesondere darum dass alte Menschen im Stadtteil erreicht werden können auch gerade Menschen die wenig rausgehen von sozialer Isolation bedroht sind.

00:04:09: Und mit dem Fokus auf soziale Gesundheit hat er ganz tolle Projekte gemacht Insbesondere auch die Band Faltenrock gegründet als Projekt, wo tatsächlich Senioren und Seniorinnen auf die Bühne kommen, Musik machen zusammen mit der Pop-Akademie in Mannheim.

00:04:26: Und tatsächlich sehr viele auch sehr professionelle Auftritte machen.

00:04:31: Und dieses Projekt wurde dann weiterentwickelt zu einem intergenerationalen Projekt in Kooperation mit einer Stadtheilsschule, wo Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit der Band Faltenrock den Senioren- und Seniorinnen und der Popakademie Musik gemacht haben.

00:04:46: In einer Band gespielt haben.

00:04:49: Ja, ich arbeite ganz aktuell in einem Projekt in Braunschweig.

00:04:53: Wir haben eine Sportgruppe gegründet gemeinsam mit dem Nachbarschaftszentrum der AWO und auch dem Stadtteilbüro.

00:05:02: was es bei uns gibt in unserem Stadtteil und das richtet sich an Seniorinnen die sich nicht oder nicht mehr wohl fühlen in einem Sportverein Kontaktangebot, eben es richtet sich auch

00:05:15: an

00:05:16: Menschen die von Einsamkeit bedroht sind.

00:05:19: Wir

00:05:20: wollen auch die Menschen untereinander in Kontakt bringen und sie vernetzen dass so ein Nacheinanderschauen der Seniorinnen selbst im Stadtteil angeregt wird.

00:05:32: Mit dem Beispiel Gärtnern sind wir noch mal in einem ganz anderen Bereich, wie Ergotherapeutinnen und Gemeinwesen orientiert etwas machen können.

00:05:39: Nämlich der Projektarbeit zum Thema Gärtnern also insbesondere die Schaffung von Gemeinschaftsgärten oder die Nutzung von gemeinschafts-Gärten gibt es verschiedene Beispiele, die oft von Hochschulen initiiert wurden.

00:05:52: beispielsweise hat die SAID Hocheshol mit Studierenden zusammen ein Projekt gemacht in Aachen wo ein intergenerationaler Garten neu eingerichtet wurde, der auch sehr nachhaltig funktioniert hat.

00:06:04: In Hildesheim haben wir verschiedene Gartenprojekte gemacht die auch oft einen interprofessionellen Fokus hatten.

00:06:11: das letzte Projekt war zusammen mit Konstanze Löffler von der AWU Stadtteilarbeit in Hannover im Stadtteil Fahrenwald wo es vor allen Dingen auch darum ging einen Garten bei einem Pflegeheim neu anzulegen und das Projekt hatte auch einen inter professionellen Fokuss der Studierenden.

00:06:30: So, jetzt würden wir auch gern einmal Frau Scheer hören.

00:06:33: Die bisher etwas im Hintergrund war.

00:06:36: Frau Scheher!

00:06:37: Wie leicht oder schwer ist es denn die unterschiedlichen Player im Gesundheitswesen für gemeinwesenorientierte Ergotherapie zu sensibilisieren und zur Zusammenarbeit zu motivieren?

00:06:50: Es ist

00:06:50: grundsätzlich nicht so schwer erstmal zu schauen wie es eigentlich gibt im Gemeinwesen dort wo ich mein Projekt an bieten möchte, welche Personen wohnen dort?

00:06:59: Welche Institutionen gibt es und irgendwie erst mal wahrzunehmen wie wird Gesundheit überhaupt im Gemeinwesen gelebt.

00:07:05: Gibt das eine Krankenkasse?

00:07:06: Gibt es andere Angebote die mit Gesundheit schon stattfinden?

00:07:09: ich denke an Gesundheitskioske zum Beispiel aber auch Gesundheit sozial zu denken.

00:07:14: Welche sozialen Akteurinnen gibt es im Umfeld, die ich dafür sensibilisieren kann gemeinsam Angebote zu entwickeln?

00:07:21: Ich komme aus Berlin und bei uns spielen die Sozialraum-Gehs eine ganz große Rolle.

00:07:26: Das sind vor allem Kolleginnen aus dem Bereich der sozialen Arbeit und sich dort bekannt zu machen als Ergoterapäutinnen und zu schauen und zu sagen über die Betätigung haben wir einen Anliegen soziale ungesundheitliche Ungleichheiten zu minimieren.

00:07:41: Damit entwickeln sich Kooperationen und es lassen sich gemeinsam Dinge bewegen.

00:07:46: Und dieser Fokus auf Gemeinsam ist, glaube ich der Kern eigentlich, dass wir das nicht alleine machen als

00:07:50: Ergothoropäutinnen.".

00:07:52: Nicht alles aber vieles hängt auch am Geld!

00:07:56: Wie wird gemeinwiesenorientierte Ergotherapie finanziert?

00:07:59: Frau Siebold

00:08:01: Aus unserer Erfahrung hängt es an den Förderanträgen, an Fördermittelgeber und da wiederum ist es gut wenn man sein Netzwerk hat.

00:08:10: An anderen Akteuren im Stadtteil die eben auch schon in der Gemeinwesenarbeit unterwegs sind und Ideen haben – an wen richtet man seinen Fördergeldantrag?

00:08:21: Und speziell bei uns ist es so dass die AOK schon verstanden hat das Prävention in der Lebenswelt, der Betroffenen stattfinden muss.

00:08:32: Und unser Topf Gesundheit im Quartier von der AUK ist verknüpft an die Zusammenarbeit mit einem Stadtteilbüro.

00:08:41: Welche weiteren Finanztöpfe gibt es denn noch?

00:08:45: Da gibt es tatsächlich auch die Möglichkeit wenn man ganz konkrete Projektideen hat dass es unterschiedliche Stiftungen gibt oder andere Fördermittel beispielsweise über die Postcode-Lotterie Möglichkeiten eine Förderung zu kriegen für die unterschiedlichsten Projekte im Sozialen, im Sport und im Bildungsbereich.

00:09:07: Da kann man auch unterschiedlich viel Geld anfordern, dann gibt es Möglichkeiten über die Aktion Mensch eine Förderung für ganz bestimmte Projekte zu kriegen.

00:09:17: Es gibt sehr oft auch lokale Stiftungen – das kann von den verschiedenen Bankenspargassen sein, das kann vom verschiedenen kirchlichen oder sonstigen wohltätigen Stiftung, in denen es wirklich ganz konkret darum geht spezifische Projekten zu fördern und auch Gelder sein, wo man einfach einen guten Antrag einreichen

00:09:36: muss.".

00:09:36: Und vor allen Dingen ist die Fantasie gefragt, die Förderung nicht nur aus den etablierten Strukturen des Gesundheitswesens zu erwarten.

00:09:44: Weil sich dahinter auch oft die Gefahr verbirgt dass man Menschen medikalisiert also quasi gesundheitliche Probleme in den Vordergrund stellt wenn es tatsächlich um Teilhabe geht und um die Möglichkeit Betätigungen auszuführen.

00:09:59: Und das ist nicht immer eine Frage des Gesundheitssystems, sondern sehr oft eine Frage wie man Gemeinschaft anders denken kann und entsprechend auch dafür eine Förderung haben

00:10:08: möchte.".

00:10:09: Nun gibt es ja verschiedene Möglichkeiten der Betätigung in der Kommune – sei's der lokale Sportverein, der Chor oder andere kreative Ausdrucksformen.

00:10:17: Können Ergotherapeutinnen dabei behilflich sein die richtige Gruppe oder Betätigen für mich zu finden?

00:10:23: Oder so etwas aufzubauen?

00:10:26: Frau Schier, wie gehen Sie da als Ergotherapeuten vor?

00:10:29: Ich würde das Ganze gerne umdrehen.

00:10:31: Ich würd mich auf eine Bank setzen in meinem Gemeinwesen und zu schauen, wo findet Betätigung überhaupt statt?

00:10:38: Welche Orte werden aufgesucht?

00:10:40: Wer an einem Teil gibt es Menschen, die nicht teilnehmen?

00:10:43: Und warum ist das eigentlich so?

00:10:45: Dann kann ich schauen, gibt es vielleicht eine bestimmte Personengruppe, die mir auf dem Herzen liegt ... ganz starkes Thema Menschen mit Migrationserfahrungen.

00:10:55: und dann zu schauen, um mit den Menschen ins Gespräch zu gehen.

00:10:58: Und zu schauen was braucht ihr?

00:11:00: Gibt es Orte wo ich wohlfühlt oder nicht?

00:11:02: gibt es Betätigungsmöglichkeiten die ihr beobachtet ihr aber nicht daran teilnehmen könnt?

00:11:07: und warum eigentlich?

00:11:09: und dann zuschauen wir aus diesen Ideen gemeinsam mit den Personen mit den Klientinnen einen Angebot gestrickt werden kann entweder das oder zu schauen zu verknüpfen, es gibt dort ein Sportverein oder da gibt es eine Einrichtung wo etwas angeboten werden kann.

00:11:28: Ist eigentlich in Deutschland das Thema Gemeinwesen orientierte Ergotherapie bekannt und wird entsprechend reflektiert?

00:11:37: Oder müssen hier noch dicke Bretter gebohrt werden?

00:11:39: Frau Schiller

00:11:40: Ich bin der Meinung, dass man es schon merkt.

00:11:42: Dass sich der DVE wirklich sehr früh das Thema auch zum eigenen Anliegen gemacht hat und immer wieder begleitet hat.

00:11:49: Weil dadurch haben wir in Deutschland schon Frühbeispiele sammeln können von Praktikern und Praktikerinnen die das tatsächlich einfach machen.

00:11:56: Ob sie engagiert sind über eine traditionelle Festanstellung in einer Praxis hinaus an Projekten mitzuwirken oder ob Sie tatsächlich im Sozialwesen Arbeiten die Beispiele gibt es und werden erfreulicherweise auch immer mehr gefunden.

00:12:11: Trotzdem muss man sagen, die Ergotherapie ist ein vergleichsweise kleine Berufsgruppe.

00:12:16: Die gemeinwesenorientierte Ergotherapie ist wiederum nur ein sehr kleiner Teilbereich der Ergotherapy.

00:12:23: Insofern ist es oft einfach noch eine Frage der mangelnden Bekanntheit dadurch dass es eben verhältnismäßig wenige gibt, die das machen.

00:12:32: Und um die Seite der Betätiger zu betrachten Wie groß ist das Interesse der Ergotherapeutinnen an gemeinwesenorientierter Ergotherapie und wie stark spiegelt sich dies auch in der Ausbildung wieder?

00:12:44: Frau Schier, Sie haben also Ihre Erfahrungen gemacht.

00:12:48: Mein aktueller Eindruck ist, dass es sich schon widerspiegelt aber nicht immer ganz klar ist wie und in welcher Form.

00:12:54: Also das Interesse ist da.

00:12:55: also ich sehe das gerade auch von Seiten von Studierenden die sich bewusst des Wahlpflichtthema gemeinwesenorientierte Ergottherapie aussuchen uns als Arbeitsgruppe auch Anfragen mehr darüber wissen wollen.

00:13:08: Und die große Herausforderung die Ich sehe ist dann eher Wie kommt es von der Theorie in der Praxis?

00:13:13: Der Wunsch ist da!

00:13:14: Der Wund ist ganz stark da Dinge auch auf Gesellschaft öffentlicher Ebene verändern zu wollen, aus ergotherapeutischer Perspektive.

00:13:22: Genau und ich denke das aber sowohl in der Ausbildung als auch Studium einfach noch ein bisschen der Bedarf besteht eine rote Linie zu finden was jetzt genau die Gemeinwesen orientierte Ergotherapie alles

00:13:34: umfasst.".

00:13:35: So!

00:13:36: Ich möchte jetzt gerne einmal wünscht ihr etwas spielen?

00:13:39: Und alle fragen wo sehen sie die gemeinwesendoorientierte Ergotherapie in den nächsten Jahren Und was genau muss geschehen, dass sich dies auch so etabliert?

00:13:51: Die Frage richtet sich jetzt an alle.

00:13:53: Beginnen wir mit Corinna Siebold, dann Sandra Schiller und zuletzt Sarah Scheer.

00:14:00: Ja, wenn ich mir was wünschen könnte dann ist es das sich Kolleginnen und Kollegen begeistern lassen von den Möglichkeiten die gerade so perspektivisch in der Entwicklung der Gesellschaft stecken dass wir Dinge verändern können aus unserer Perspektive.

00:14:19: Und dass Menschen in Teilhabe kommen die das alleine nicht schaffen und dass wir uns da immer mehr engagieren.

00:14:29: Perspektive und mit unseren erbotherapeutischen Ressourcen, die wir haben.

00:14:34: Wie im Märchen fände ich es schön wenn nicht drei Wünsche offen hätte und die drei Wüntge in Bezug auf die Gemeinwesenorientier der Ergotherapie wären tragfähige Finanzierungswege für die Angebote außerhalb der Einzelverordnung.

00:14:48: das ist das eine.

00:14:50: dann dass es tatsächlich eine konsequente Verankerung gibt in der Aus- und Weiterbildung in der Forschung gute Wirksamkeitsbelege gibt für gemeinwesenorientierte Ergotherapie, damit man eben auch andere Akteure und Akteurinnen damit überzeugen kann.

00:15:09: Und dafür gibt es auch schon erste

00:15:11: Ansätze.".

00:15:12: Ich wünsche mir, dass auch in unserem Verband die gemeinwesenorientierte Ergotherapie eine ganz starke Säule ist in zehn Jahren und es gar keine Frage mehr ist.

00:15:21: Was ist Gemeinwesener orientierte Ergotherapie?

00:15:24: Wie kann ich's anwenden?

00:15:25: sondern das genau so ein Baustein ist wie die ergotherapeutische Arbeit im Fachbereich der Neurologie oder in anderen Settings im ambulanten Bereich.

00:15:34: also es eigentlich keine Frage meer ist sondern dass es zu unseren natürlichen Handeln als Ergotherapeutinnen wird.

00:15:42: So, Erich.

00:15:43: Was nimmst du denn jetzt aus diesem Gespräch mit?

00:15:46: Ist dir jetzt deutlich geworden, worum es in der gemeinwesenorientierten Ergotherapie eigentlich geht?

00:15:51: In der Tat!

00:15:52: Wir sind ja gerade hinaus in die Welt gegangen und zwar direkt in das soziale Umfeld der Menschen.

00:15:58: Genau – wir bewegen uns nämlich in vorhandenen Nachbarschaftsgruppen, Freizeitvereinen und anderen diversen sozialen Gruppen Und wir helfen als Ergotherapeutinnen dabei diese zu empouren und weiterzuentwickeln.

00:16:12: Immer mit dem Ziel vor Augen, Betätigung zu ermöglichen und Inklusion voranzubringen – was angesichts des demografischen Wandels unter vielen anderen gesellschaftlichen Herausforderungen auch immer dringlicher wird!

00:16:25: Wer mehr darüber wissen möchte es gibt im DVE die AG Gemeinwesen.

00:16:31: Am besten nehmen sie über E-Mail Kontakt mit der AG auf ag-gemeinwesen.de.info.

00:16:39: können Sie Fragen stellen oder sich anderweitig einbringen?

00:16:43: Wir hoffen, Ihnen heute wieder einen spannenden Arbeitsbereich der Ergotherapie vorgestellt zu haben und sagen bis bald!

Über diesen Podcast

Hören Sie hier kompakte Informationen von Konferenzen, Podiumsdiskussionen und Veranstaltungen in ganz Deutschland. Themenschwerpunkte: Politik, Gesundheit, Wirtschaft, Kultur. Auf den Punkt gebracht von Andrea Protscher.

von und mit Andrea Protscher

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