Podcasts aus Politik und Wirtschaft von Andrea Protscher

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Hörbar Protscher

Menschenrechtspreis der Friedrich-Ebert-Stiftung 2019

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Der Menschenrechtspreis der Friedrich-Ebert-Stiftung geht im Jahr 2019 an die Menschenrechts- und Umweltaktivistin aus Honduras, Miriam Miranda. Seit über 30 Jahren setzt sich diese mutige Frau für die Rechte des Volkes der Garifuna ein, einer indigenen Volksgruppe, die in besonderem Maße unter Landraub und Umweltzerstörung leidet. Die Friedrich-Ebert-Stiftung möchte damit das Lebenswerk von Miriam Miranda würdigen und ihrem politischen Engagement ein größeres Gehör verschaffen.

Zukunft der SPD

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Die jüngsten Landtagswahlen in Thüringen haben einen dramatischen Stimmverlust bei den beiden Volksparteien SPD und CDU gezeigt. Das Vertrauen in eine breite bürgerliche Mitte scheint beim Wählervolk verloren zu sein, nicht nur in Thüringen. Quo vadis, SPD? Eine Veranstaltung der FES Brandenburg in der Villa Bergmann in Potsdam zur Positionsbestimmung und Zukunftsentwürfen.

Ehemalige SED-Mitglieder in die SDP/SPD?

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Am 7. Oktober 1989, dem 40. Jahrestag der Staatsgründung der DDR, wird im märkischen Schwante die Sozialdemokratische Partei in der DDR, SDP, gegründet. Der Bürgerrechtler und Pfarrer Markus Meckel hält eine programmatische Rede, es wird ein Parteistatut beschlossen und ein Vorstand gewählt. Erster Sprecher ist Stephan Hilsberg. Während in Ostberlin gefeiert wird, kommt es gleichzeitig zu teilweise heftigen Protesten der Bevölkerung. In Schwante setzt sich die junge ostdeutsche Sozialdemokratie mit der Frage auseinander, wie man mit ehemaligen SED-Mitgliedern umgehen soll, die in die neugegründete SDP eintreten wollen.

Frauen aufs Podium - für mehr Frauen in der Politik

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Umrahmt von einem Konzert der Musiker_innen Sahrin Rezai und Volker Fry wurde im Potsdam Museum nach einem Jahr Bilanz gezogen. Bilanz über das Projekt „Brandenburg – ich misch mich ein! Für mehr Frauen in die Politik“. Bei der jüngsten Landtagswahl sind nur noch 26 von 88 Abgeordneten weiblich. Woran liegt es, dass nicht mehr Frauen in die Politik streben oder gar erst politische Führungspositionen einnehmen? Der Verein Frauen aufs Podium beschäftigt sich genau mit dieser Frage und organisiert dazu umfangreiche Workshops und Veranstaltungen. Eine davon fand im Potsdam Museum statt, zu der vier Politikerinnen und ein Politiker eingeladen waren.

"Die Zuwanderung, über die keiner spricht"

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Am 6. November 2019 fand die 18. Landesintegrationskonferenz in Potsdam statt. Unter dem Titel „Die Zuwanderung, über die keiner redet“ widmete sich die Konferenz schwerpunktmäßig dem Personenkreis, der aus EU-Mitgliedsstaaten zugewandert ist. Immerhin machen Polen, Rumänen und Bulgaren gut ein Drittel der Zugewanderten im Flächenland Brandenburg aus. Gefolgt von Zuwanderern aus der Ukraine, Vietnam und der Türkei.
Welche Bedürfnisse haben diese Menschen aus EU-Mitgliedsländern und passen die existierenden Integrationsmaßnahmen überhaupt zu ihnen? Diese und weitere Fragen wurden einen ganzen Tag lang im Plenum und in Arbeitsgruppen mit Experten und Fachpublikum diskutiert.
Eröffnet wurde die Konferenz von der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg, Dr. Doris Lemmermeier.

Die Erben der Arisierung

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„Die Erben der Arisierung“ -
Vom Umgang heutiger Eigentümer mittelständischer Familienunternehmen mit der
NS-Vergangenheit ihrer Firmen und Familien
Vortrag von Armin H. Flesch (Freier Journalist und Autor)

Erinnerung und Wahrhaftigkeit sind von zentraler Bedeutung in einer Zeit, in der antisemitische Ressentiments zunehmen und bei Umfragen mehr als 50 Prozent der Befragten mit dem Begriff Auschwitz nichts anzufangen wissen.
Zum Erinnern an die Zeit des Nationalsozialismus gehört auch die Aufarbeitung eines vergleichsweise wenig beachteten, aber bis heute nachwirkenden Verbrechens: Die „Arisierung“ genannte Enteignung der deutschen und
europäischen Juden.

Treuhand-Theater

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Jubiläen werden in diesem 30. Jahr des Mauerfalls sehr viele gefeiert. Auch Ausstellungen und Dokumentationen gibt es in Hülle und Fülle. Doch was geschah unmittelbar nach dem Mauerfall mit den Menschen und der Wirtschaft in Ost und West? Eine Schlüsselrolle in der Überführung vom Plan zum Markt spielte die Treuhandanstalt. Die Organisation führte einen Vermögensumbau durch, der seinesgleichen sucht. Gleichzeitig war die Treuhand nicht unumstritten und wurde von vielen Skandalen und Protesten begleitet. Auf Einladung des Landesbüros Brandenburg der Friedrich-Ebert-Stiftung wurde der Geschichte des weltgrößten und in seiner Art einzigartigen Unternehmens gedacht, und zwar aus sehr unterschiedlichen Perspektiven.

Clankriminalität und Massnahmen im Land Berlin

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Eine Veranstaltung mit Andreas Geisel, SPD, Senator für Inneres und Sport in Berlin, Martin Hikel, Bezirksbürgermeister von Berlin Neukölln, Sabine Behn, GF von Camino und MaDonna Mädchenkult.Ur, Susann Wettley, Staatsanwältin Berlin, Prof. Dr. Jens Wurtzbacher, Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin

Sozialdemokratischer Widerstand in der preußischen Provinz Brandenburg 1933-1945

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Welchen Widerstand leistete die SPD in den Jahren 1933-1945 in Brandenburg? Berlin betreffend wurde darüber ausführlich geforscht, doch in Brandenburg gibt es noch viele weiße Flecken in dieser Frage. Das wird sich nun allerdings ändern, denn der Historiker und Politikwissenschaftler Hans-Rainer Sandvoß wird im Herbst 2019 ein Buch mit dem Titel „Mehr als eine Provinz! Widerstand aus der Arbeiterbewegung 1933-1945 in der preußischen Provinz Brandenburg“ veröffentlichen. Sandvoß war viele Jahre Mitarbeiter und stellvertretender Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Außerdem ist er stellvertretender Vorsitzender bei der Historischen Kommission des SPD Landesverbandes Berlin. Das Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Potsdam hatte den Autoren und zahlreich interessiertes Publikum zur Präsentation des Buches eingeladen. Sandvoß konnte nicht mehr so viele Zeitzeugen treffen wie bei seinen Recherchen in Berlin, doch er hatte ausreichend Gelegenheit mit Kindern oder Witwen zu sprechen. Und diese Verwandten haben ihm auch viele Fotos gegeben, sodass die Menschen, die unter dem Terror litten oder ihr Leben ließen, ein Gesicht bekommen.
Und es ist dem Autoren besonders wichtig, den Arbeiterwiderstand nicht zu verklären. Er möchte den Finger in den wunden Punkt der Geschichtsschreibung legen, aber dem Leser das Urteil selbst überlassen. Und er möchte Lücken in der Betrachtung der Arbeiterbewegungen schließen. Auch darüber, wie der sozialdemokratische Widerstand in der DDR rezipiert wurde.

Medien machen. Diversität leben. Politisch bilden.

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Was die Singer-Songwriterin Dota Kehr in der Eröffnung des Abends in der Friedrich-Ebert-Stiftung so brilliant knapp auf den Punkt bringt, könnte man als Motto der Veranstaltung „Medien Machen – Diversität leben – politisch bilden“ verstehen: wo sind die Grenzen des Miteinanders erreicht, wann wird aus Kritik Schmähung, aus Tadel Hass oder aus Anderssein Diskriminierung und Rassismus? Der Kern des Problems mag darin liegen, dass Grenzen sich auflösen oder zerfließen, sich nach rechts verschieben und die Mitte der Gesellschaft einfach mitnehmen. Das Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung wollte an diesem Abend einen gesellschaftlichen Diskurs anstoßen. Es wurde hinterfragt, welche Macht Medien haben, wer was berichtet und wie Nachrichten eingeordnet werden können und welche Rolle die frühzeitige Demokratiebildung in der Schule hierbei spielt. Als Höhepunkt wurde der diesjährige August und Julie Bebel-Preis an die Journalistin Ferda Ataman verliehen.

Über diesen Podcast

Hören Sie hier kompakte Informationen von Konferenzen, Podiumsdiskussionen und Veranstaltungen in ganz Deutschland. Themenschwerpunkte: Politik, Gesundheit, Wirtschaft, Kultur. Auf den Punkt gebracht von Andrea Protscher.

von und mit Andrea Protscher

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